Achillea - Rundbrief Nr. 7 von September 2006

Wer schon lang nicht mehr im Garten war, jetzt lohnt es sich! Die Baustelle ist verschwunden, statt dessen sind die Wege und Plätze nun endlich fertig, Die Bäume hängen voller Äpfel, auf vielen Beeten hat die Kapuzinerkresse ihren Siegeszug angetreten: ein Beet nach dem anderen wird erobert,  rotgoldene Flammen züngeln über die Erde. Eigentlich hatte ich vor, Gründüngung auszusäen, doch ich bringe es nicht übers Herz, dieses Schauspiel  zu unterbrechen. (Doch ein paar Blättchen dieser üppigen Pflanze kann man gerne probieren, sie schmecken ähnlich wie Radieschen, vor allem die Samen sind richtig scharf - ein pflanzliches Antibiotikum.)  

Unsere ehemalige "Endlosbaustelle", der Hügel, hat seine Form gefunden. Wir haben Gründüngung ausgesät, damit sich der aufgeschüttete Boden wieder langsam erholen kann und damit über den Winter die Erde bedeckt ist. 

Es wird immer mehr spürbar, dass der Garten ein "Heilgarten" ist, er lädt ein, einfach nur da zu sein, sich wohl zu fühlen und sich berühren zu lassen. 

Mit vielen bunten Herbstgrüßen aus dem Achillea-Garten 

Marga Baldas-Posavac

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